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Montag, 21. September 2026

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Namibia-Hilfe erhält mit neuer Stiftung eine feste Grundlage vor Ort

Pfedelbach/Okombahe.

Der seit 14 Jahren bestehende Verein „Namibia Unterstützung – Verein für Christliche Humanitäre Zusammenarbeit, Pfedelbach e.V.“ hat seine Arbeit in Namibia auf eine zusätzliche rechtliche Grundlage gestellt. Die Organisation ist dort nun unter dem Namen „Namibia Support – Charitable Trust“ als Stiftung registriert. Der deutsche Verein wird unverändert fortgeführt und unterstützt die bewährten Projekte weiterhin finanziell und organisatorisch.

Gründungsmitglied der neuen Stiftung ist Joachim Knoche. Dem Stiftungsgremium gehören außerdem die drei namibischen Mitglieder Vehepa Ackwenye, Christof Kisting und Andreas Peltzer sowie Christoph Knoche von deutscher Seite an. Mit der neuen Struktur sollen die erfolgreichen Projekte dauerhaft gesichert und vor Ort eigenständiger organisiert werden. Dazu zählen zwei Suppenküchen und ein Kindergarten in Okombahe. Darüber hinaus übernimmt die Organisation für rund 80 Schülerinnen und Schüler die Kosten ihrer Unterbringung in Schülerheimen. Derzeit erhalten außerdem 14 junge Namibier Unterstützung bei einer Berufsausbildung.

Margret und Joachim Knoche werden erneut für acht Wochen nach Namibia reisen, um die bestehenden Projekte vor Ort zu evaluieren und gemeinsam mit den Beteiligten weiterzuentwickeln. Eine zentrale Aufgabe des Aufenthalts ist es, die neue Stiftung organisatorisch aufzubauen und arbeitsfähig zu machen. Als offiziell registrierte namibische Stiftung kann sie künftig Mitarbeitenden reguläre Arbeitsverträge einschließlich Sozial- und Rentenversicherung anbieten. Zudem ist sie berechtigt, in Namibia selbst nach Sponsoren zu suchen und gegenüber Behörden, Partnern und Unterstützern eigenständig aufzutreten.

Durch die Registrierung wird die vielseitige Arbeit in Namibia auf eine verlässliche und zunehmend unabhängige Grundlage gestellt. Entscheidungen und organisatorische Abläufe können näher an den Projekten getroffen werden, sodass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene noch gezielter unterstützt werden können. Finanzielle Zuwendungen an den deutschen Verein fließen weiterhin in die Arbeit für die Menschen in Namibia und tragen dazu bei, die bestehenden Angebote langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Kindergarten-Partnerschaft zwischen Pfedelbach-Heuberg und Okombahe wächst weiter

Pfedelbach/Okombahe. Seit sieben Jahren verbindet den Kindergarten Pfedelbach-Heuberg eine niederschwellige Partnerschaft mit den beiden Kindergärten „Learn in Peace“ und „Community Kindergarten Okombahe“ in Namibia. Im Mittelpunkt steht kein großes Programm, sondern ein lebendiger Austausch im Kleinen: Lieder, Bildergeschichten, Bastelideen, Materialien und persönliche Begegnungen öffnen Kindern auf beiden Seiten den Blick für eine andere Lebenswelt.

Begegnung über Kontinente hinweg

Zweimal im Jahr besuchen Joachim und Margret Knoche die Kindergärten in Namibia und in Pfedelbach. Sie berichten mit Bildern und Videos vom Alltag der Kinder, bringen kleine Geschenke mit und geben weiter, was auf der jeweils anderen Seite entstanden ist. So wird die Partnerschaft für die Kinder anschaulich und persönlich erfahrbar.

Der Austausch ist bewusst niedrigschwellig gehalten. Geteilte Lieder, Bildergeschichten von der Sonne und der Jahresuhr, getrocknete Blätter und Früchte, Bastelmaterialien sowie Übungen mit Falttechniken zeigen: Auch einfache Dinge können Brücken bauen. Aus kleinen Anregungen entstehen gemeinsame Erfahrungen, die Kinder neugierig machen und zum Nachfragen einladen.

Ein Morgenlied reist nach Namibia

Ein besonderes Beispiel für diese Verbindung ist ein Morgenlied aus Pfedelbach. Dabei wird jedes Kind einzeln begrüßt. Inzwischen singen auch die Kinder in Namibia dieses Lied gerne. Was im Kindergartenalltag in Pfedelbach selbstverständlich ist, wird so zu einem gemeinsamen Ritual über Ländergrenzen hinweg.

Beim jüngsten Besuch brachten Joachim und Margret Knoche vier selbst gestaltete Bilderrahmen aus Okombahe mit. Dazu gehörten Bilder der namibischen Kinder. Die Kinder in Pfedelbach verfolgten die Fotos und Videos aus Namibia sehr gespannt und aufmerksam. Die Eindrücke machten sichtbar, wie unterschiedlich die Lebens- und Lernbedingungen in den Kindergärten sind.

Blick über den Tellerrand

Deutlich wurde dabei auch der große Unterschied zwischen einem gut ausgestatteten Kindergarten in Pfedelbach und den einfachen Verhältnissen in Okombahe. Gerade dieser Kontrast ist Teil des Lernens. Die Partnerschaft hilft, den Blick über den Tellerrand zu wagen, Unterschiede wahrzunehmen und Fremdes nicht vorschnell zu beurteilen, sondern besser zu verstehen.

Für die Kinder entsteht so ein altersgerechter Zugang zu Themen wie Vielfalt, Solidarität und gegenseitigem Respekt. Sie erleben, dass Kinder anderswo anders leben, spielen und lernen – und dass sie dennoch vieles gemeinsam haben: Freude am Singen, an Bildern, am Basteln und am Miteinander.

Kleine Gesten mit großer Wirkung

Die Partnerschaft zwischen Pfedelbach-Heuberg und Okombahe zeigt, dass internationale Begegnung nicht kompliziert sein muss. Sie lebt von Menschen, die regelmäßig berichten, Materialien weitergeben und persönliche Verbindungen pflegen. Aus Liedern, Bildern und Bastelarbeiten entsteht ein Austausch, der Kinder in beiden Ländern bereichert.

So wächst seit sieben Jahren eine Verbindung, die bewusst einfach bleibt und gerade dadurch wirksam ist. Sie macht Mut, offen auf andere zuzugehen, Unterschiede zu akzeptieren und Gemeinsamkeiten zu entdecken.

16 211 km ergeben 2 593,76€

Drei Wochen STADTRADELN in Pfedelbach sind vorüber und im Team „Ride4Namibia“ waren 64 aktive Radler*innen. Diese 64 Personen sind zusammen 16 211 km geradelt und haben damit sogar den zweiten Platz unter allen Pfedelbacher Teams und den vierten Platz aller Teams im Hohenlohekreis erreicht. Der Durchschnitt pro Kopf waren 253 km in den drei Wochen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Fahrerinnen und Fahrer und an die Team-Käptinnen Margret Knoche und Tanja Bodmer.

Das gesamte Team radelte für die Vereins-Projekte in Namibia. Sechszehn (16) Sponsoren hatten zugesagt, je 1 Cent pro gefahren Kilometer für die Schul- und Kinderprojekte in Namibia zu spenden.

Die Sponsoren sind

·        Druckerei Bauer, Pfedelbach

·        Metzgerei Hack, Pfedelbach Lindelberg

·        Dr. Gunter Hermann, Pfedelbach

·        Winzerstube Lösch, Pfedelbach Windischenbach

·        Kosmas-Apotheke, Herr Rode, Pfedelbach

·        Erdbau GmbH, Fabian Sinn, Pfedelbach Oberhöfen,

·        Radlertreff, Achim Rohr, Pfedelbach

·        Finanzberatung Marc Schettler, Pfullingen  

·       und acht private Spender

je 1ct pro Kilometer, das sind 16 mal 16211ct insgesamt 2 593,76 €.


Mit dem eingefahrenen Geld der 16 Sponsoren können wir:

·        entweder 21 Kinder in einem staatlichen Schülerheim für ein Jahr fördern

·        oder 26 Kinder in der Suppenküche für ein Jahr versorgen

·        oder 50 bedürftige Grundschulkinder bekommen ein Frühstück für ein Schuljahr.

·        oder die Ausbildung einer Krankenschwester für ein Jahr bezahlen

 Vielen Dank an die großzügigen Sponsoren!

Neuer Vorstand

Der Namibia Unterstützungsverein e.V. mit Sitz in Pfedelbach hat auf seiner 14. Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand und einen neuen Ausschuss gewählt.

Im Vorstand sind folgende Personen vertreten: 1. Vorsitzender Joachim Knoche (Oberhöfen), 2. Vorsitzender Jürgen Schweizerhof (Öhringen) und Kassiererin Margot Fiedler (Windischenbach).

Dem beschließenden Ausschuss gehören folgende Personen an: Steffen Fiedler (Windischenbach), Ruth und Jonathan Hägele (Eschental), Jana Käppler (Kleinhirschbach), Christoph Knoche (Öhringen), Margret Knoche (Oberhöfen), Tatjana Knoche (Öhringen), Susanne Schwab (Bieringen) und Susanne Zeller (Öhringen)

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  • Arbeitseinsatz in Okombahe

Der Verein hat eine kleine Wohnung im Grundschul-Schülerheim der lutherischen Kirche in Okombahe. Dort sind vorwiegend Praktikantinnen und Praktikanten untergebracht. Sie geben den Kindern Extra-Unterricht in Englisch und Mathe. Das Badezimmer, das Waschbecken im Zimmer und weitere Renovierungsarbeiten sind jedoch dringend nötig. Aber nicht nur in der kleinen Wohnung, sondern auch in dem gesamten Schülerheim, in dem zurzeit 90 Kinder und zwei Erzieherinnen leben, sind Arbeiten nötig. 

Wer von Ihnen, wer von euch, hat Zeit, für 2-3 Wochen einige Arbeiten ehrenamtlich anzufangen. Es ist günstig,in einer Zeit in der Ehepaar Knoche auch vor Ort ist. Der Namibia-Unterstützungsverein ist bereit, einfache Kost und Logie und die Materialien zu stellen. Die Renovierungen sollten zusammen mit lokalen Arbeitern ausgeführt werden. Folgende Reparaturarbeiten stehen z.B. an: Zu- und Abfluss von Wasserleitungen kontrollieren und evtl. erneuern, verputzen und streichen von Wänden, …

An- und Abreise werden selbst finanziert und es ist auch möglich, vorher oder hinterher auf eigene Kosten im Land zu reisen. 


Ein FSJ im Ausland ist die Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland. Es ist ein staatlich gefördertes Auslandsjahr, geregelt in § 6 Jugendfreiwilligendienst.


Seit 2021 hat der Namibia-Unterstützungsverein eine Zusammenarbeit mit dem "Freundeskreis Afrika e.V." in Schwäbisch Hall.

Darüber wurde unser erster Freiwilliger 2021 nach Okombahe entsandt.

Er wohnt und arbeitet vor Ort im Schülerheim der Lutherischen Kirche und unterstützt die 7 bis 16-jährigen Internatsschüler*innen in ihrem Alltag. Dabei gibt er im Schülerheim auch Extra-Unterricht in Mathe und Englisch, bietet sportliche Aktivitäten an und kümmert sich auch um den Garten.

Zwei weitere FSJ-Stellen könnten auch in der Toy-Library oder an der Martin-Luther-High-School angeboten werden.

Nähere Informationen unter Kontakt

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