Diese Projekte haben wir 2017 unterstützt:
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Eine Toy-Library

für Okombahe

Kinder in Deutschland haben viel gutes Spielzeug, oft zu viel! Kinder in Okombahe kennen nur selten anregendes, pädagogisches Spielzeug.

Der Namibia-Unterstützungsverein versucht die kleinen Kinder in Okombahe so zu fördern, dass sie sich später in der Schule konzentrieren und weiterentwickeln können. Dazu sind angeleitete Spiele alleine und mit anderen sehr wertvoll.

 

Eine Toy Library ist eine Spielzeugsammlung, die wie eine Bibliothek aufgebaut ist. Kleine Kinder im Alter von 2-9 Jahren können zu bestimmten Zeiten kommen, um sich Spiele für 1-2 Stunden auszuleihen und diese teilweise unter Anleitung mit anderen zu spielen. Auch in Namibia ist dieses Konzept noch etwas sehr Neues. Auf ihrer Reise im März fuhr Margret Knoche für vier Tage mit sechs pädagogisch vorgebildeten Personen aus Okombahe nach Windhoek um ihnen einen Toy Library vorzustellen.

 

Die einhellige Meinung war: Gerne würden sie das auch in Okombahe einführen. Auf ihrer Projektreise im August haben Joachim und Margret Knoche nun einen dreitägigen Trainingskurs für acht Erzieherinnen in Okombahe organisiert, so dass nun eine ausgebildete Erzieherin im neuen Schuljahr mit der Toy Library in Okombahe beginnen kann. Dafür muss jedoch noch ein umzäunter Raum eingerichtet werden und einige Spielzeuge selber hergestellt und teilweise angeschafft werden. Der Namibia-Verein wird Sie auf dem Laufenden halten, ob die Toy Library wirklich wie geplant im Januar anfangen kann.

 

 

Essen für die Dorfentwicklung in Okombahe

 

Viele von Ihnen haben uns bei unserem Verpflegungsstand bei der Einweihung der neuen Pfedelbacher Gemeindehalle „Nobelgusch“ wahrgenommen, vielleicht sogar eine namibische Bratwurst gegessen oder einen fair gehandelten Saft getrunken. Mit den Einnahmen von ca. 800€  können wir das Bildungsprojekt, das meine Frau Margret Knoche bei ihrem kürzlichen Aufenthalt in Namibia angestoßen hat, finanzieren.

 

 

Mit fünf Erwachsenen aus Okombahe, die alle pädagogisch mit Kindern arbeiten,  fuhr sie in die Hauptstadt Windhoek, um dort für vier Tage Ausbildungsbetriebe, Schulen und pädagogische Einrichtungen zu besuchen. Dadurch bekamen Erwachsenen aus Okombahe, einem kleinen afrikanischen Ort in Namibia viele neue Ideen, wie sie ihre Arbeit vor Ort gestalten können und was es für die Kinder und die arbeitslosen Jugendlichen für Möglichkeiten in Namibia gibt. Nun soll im kommenden Jahr eine Spielsachen-Ausleihe für den Kindergarten und für die Grundschule eingeführt werden, außerdem will der dortige Pastor mit arbeitslosen Jugendlichen die Ausbildungsbetriebe in Windhoek besuchen, damit sie für ihr Leben in Okombahe eine neue Perspektive bekommen. Im August, wenn meine Frau und ich wieder in Namibia sein werden und hoffen, daran anzuknüpfen und neue Möglichkeiten mit den Menschen vor Ort zu besprechen. So versucht der Namibia-Unterstützungsverein in kleinen Schritten den Menschen Hoffnung zu geben. Das ist konkrete Dorfentwicklung in Okombahe.   

     

 

Biertisch-Garnituren

für die Suppenküche in Okombahe

 

Margret Knoche war im Auftrag des Namibia-Unterstützungsvereins wieder drei Wochen bei den unterstützten Projekten in Namibia. Dabei besuchte sie die unterstützten Jugendlichen an der NEAC-Schule in Windhoek und an der Martin-Luther-High-School. Außerdem unternahm sie mit sechs verantwortlichen Erwachsenen aus Okombahe eine Studienfahrt nach Windhoek, um pädagogische Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zu besuchen. Dadurch soll mittelfristig die Entwicklung des afrikanischen Dorfes Okombahe vorangebracht werden.

In ihrer Zeit in Okombahe kamen auch gerade die schon vorher gekauften vier Biertisch-Garnituren an. Was für ein Unterschied ist es doch! Bisher saßen die ca. 70-80 Kinder alle auf dem Fußboden oder aßen im Stehen. Nun haben sie die Möglichkeit beim Essen an Tischen und auf Bänken zu sitzen.