Wir bedanken uns für Ihr Interessse.
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Sommerferien in Namibia

Vor ein paar Tagen hat es zum ersten Male seit langer Zeit wieder etwas in Namibia geregnet, nicht überall, aber in Omaruru waren es zumindest 20mm. Erleichterung und Hoffnung, dass sich im Januar und Februar die Regenzeit fortsetzt.

Nun über Weihnachten ist es heiß und ruhig in Namibia. Wer die Möglichkeit hat verbringt diese Zeit am kühlen Atlantik oder fährt zu Verwandten auf die Farm, wo sich die Familie zum Weihnachtsfest trifft. Zeit zum Abschalten, ohne Internet, oft ohne fließend Wasser, aber mit der Familie – Zeit zum Reden, Zeit gemeinsam zu verbringen. Wer in Okombahe zurückbleiben muss, bekommt auch weiterhin bei Albertina in der Suppenküche eine zusätzliche Mahlzeit.

Mitte Januar beginnt das Arbeitsleben wieder – auch in Okombahe. Schüler und Lehrer kommen an die Schulen zurück und das neue Schuljahr startet wieder. 44 Suppenküchenkinder sind nun so alt (ab Klasse 8), dass sie auf weiterführende Schulen in der Umgebung gehen und zumeist dort im Schülerheim kostenpflichtig unterbracht werden müssen. An den staatlichen Schulen ist der eigentliche Unterricht bis Klasse 10 kostenlos, aber die Schülerheime und die Schulkleidung müssen finanziert werden. Unser Verein hat beschlossen, die Suppenküchenkinder so lange zu finanzieren, bis sie mit ihrer Schulausbildung fertig sind. Ein Jahr im Schülerheim, mit Schulkleidung und einer Schultasche kostet ca. 100€uro pro Jugendlicher. Diese 44 ehemaligen Suppenküchenkinder können sich freuen: Ihr nächstes Schuljahr ist vom Namibia-Unterstützungsverein vorfinanziert.

Vielen Dank für Ihre Spenden und für Ihre Einkäufe und Ihr Essen und Trinken an unseren Namibia-Ständen im vergangenen Jahr, auch jetzt wieder auf dem Öhringer Weihnachtsmarkt.

 

 

 

Adventsbazar hilft 21 Schülern in Namibia

Frauen aus Pfedelbach und aus dem Jagsttal setzten viele kreative Ideen zum Advent um und veranstalteten einen Adventsbazar zugunsten des Namibia-Unterstützungsvereins. Es wurden viele einmalige und handgearbeitete Kunstexemplare  im alten Schulhaus in Oberhöfen der breiten Öffentlichkeit angeboten. Bei Kaffee, Glühwein, Punsch, Kuchen und namibischer Bratwurst kamen viele Personen aus Pfedelbacher und der weiteren Umgebung, um sich adventlich einzustimmen und einige Dinge für sich selbst oder zum Verschenken vor Ort einzukaufen.

Viele Stunden lang haben die Frauen gebastelt und vorbereitet, alles für bedürftige Menschen in Namibia. Jeder von Ihnen, der auf dem Bazar gegessen, getrunken oder etwas Gebasteltes gekauft hat, unterstützte damit die vielfältigen Projekte in Okombahe und in Windhoek.

Der Reinerlös war überwältigend! Von den 2100€ können wir im kommenden Schuljahr 21 bedürftige Schüler und Schülerinnen unterstützen. Für ca. 100Euro können wir einen Jugendlichen für ein Jahr ein einem Schülerheim unterbringen und ihm zusätzlich noch eine neue Schuluniform mit Schuhen und einer neuen Schultasche für den Unterricht ermöglichen.

 

 

DANKE

Sie waren bei uns beim Bierdorf am Namibia-Unterstützungsverein!

Sie haben Windhoek Lager oder Dju-Dju-Beer oder ein Rock Shandy getrunken? Sie haben die köstliche namibische Bratwurst „Boerewors“ und den Maisbrei „Miliepap“ mit scharfer Soße oder „süß“ probiert?

Wenn JA, haben Sie die bedürftige schwarze Bevölkerung in Namibia unterstützt. Durch Sie machten wir gut 1000 Euro Gewinn. Dieser gesamte Gewinn fließt direkt in das Dorf Okombahe mit der Suppenküche und in die Weiterentwicklung des Umfeldes der Kinder oder in die zwei Schulprojekte, um bedürftige Eltern bei der Bezahlung der Bildungskosten ihrer Kinder zu unterstützen.

Vielen Dank für Ihr Essen und Trinken!

 

 

Über Ostern in Namibia

 

Seit 1 ½ Wochen ist nun Margret Knoche alleine für den Namibia-Unterstützungsverein in Namibia. Für fünf Tage hat sie bei Albertina, der Leiterin der Suppenküche, in Okombahe sehr einfach gelebt und viele Kontakte zu den Menschen vor Ort geknüpft. Sie weiß von früheren Jahren, dass es gut ist mal alleine und für längere Zeit mit den Menschen in ihren Häusern vor Ort zu leben. Dadurch bekommt sie besondere Einblicke in das Leben der Menschen, die für die Weiterentwicklung der Vereinsprojekte sehr wertvoll sind. Sie schreibt von der Offenheit der Menschen ihr gegenüber – ganz anders als wenn man in einer größeren Besuchergruppe kommt. Mit der Grundschule, der Gesundheitsstation, der Kirchengemeinde, den zwei Schülerheimen, dem Kindergarten, der Sekundarschule und dem Bürgermeisteramt konnte sie nun sprechen und die Nöte vor Ort selber erleben. Neben der Bildungsarbeit für ältere Schüler und Schülerinnen ist ein Standbein unseres Vereins, die Lebenssituation der ca. 70 bedürftigen Suppenküchenkinder zu entwickeln und zu verbessern.

Am 21. März ist der 26. namibische Unabhängigkeitstag. Den verlebt Margret Knoche zusammen mit Albertina und Fiina- einer früheren Schülerin der Martin-Luther-High-School - und einigen Kindern in Swakopmund, von wo der Verein auch Projektanfragen bekommen hat. Diese sollen nun dabei geprüft und begutachtet werden. Erst der Vereinsausschuss wird dann nach der Rückkehr darüber entscheiden, ob sich der Verein längerfristig in Swakopmund in einer Schule und in einem Kindergarten engagieren wird.

Noch vor Ostern habe ich die Gelegenheit selber nach Namibia zu reisen. In den zwei Wochen nach Ostern haben die Schulen, die Schülerheime und die Kindergärten offen und normalen Betrieb und deshalb kann ich zusammen mit meiner Frau die Schulprojekte, die Schülerheime und die Kindergärten in Uis, Khorixas, Opuwo, Grootfontein, eventuell Okarara, Omaruru, Okombahe und Windhoek besuchen. Nachdem ich in den vergangenen Jahren immer in den dortigen Ferien nach Namibia kam (August) bin ich nun als 1.Vorsitzender froh, die Projekt im „laufenden“ Betrieb zu sehen und zu erleben. Dann fällt es mir leichter mit den Menschen vor Ort zu entscheiden, welche Projekte in welcher Weise weiterentwickelt werden sollten.

Auch sind wir als Verein auf der Suche nach festen und verlässlichen Ansprechpartnern vor Ort, damit wir – aus finanziellen und zeitlichen Gründen – nicht mehr so häufig selbst die Projekte besuchten sollten.

Vielen Dank für die vielen anvertrauten Gelder, die sie dem Verein zukommen lassen. Mit dieser Reise versuchen wir diese Gelder zweckentsprechend vor Ort einzusetzen. Meine Frau und ich sind dankbar, wenn Sie uns in Gedanken und im Gebet auf der Reise begleiten.