Wir bedanken uns für Ihr Interesse.
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Kindergarten-Partnerschaft mit Okombahe?

Auf unserer Reise im August besucht die kleine Pfedelbacher Reisegruppe des Namibia-Unterstützungsvereins auch den örtlichen Kindergarten in Okombahe. Obwohl gerade Ferienzeit war öffneten Sabrina und Sieglinde, zwei der drei Erzieherinnen,  den kleinen Kindergarten mit 25 Kindern für uns.

Dabei erfuhren wir, dass in der Winterzeit (Juni/Juli) wesentlich weniger Kinder kommen als in der wärmeren Zeit. Der Betonboden ist kalt und es gibt nur sehr wenige Stühle und Tische, geschweige denn Decken und Matratzen.

Für die Zeit von 7 bis 13Uhr sollen die Eltern einen Beitrag von 3.50€ im Monat bezahlen, für einen ganzen Tag von 7-17Uhr liegt der Beitrag bei 5€ im Monat. Doch auch dieser geringe Beitrag ist für die meisten Eltern, die kein Einkommen haben, noch zu viel. Deshalb bezahlen leider nur 11-12 Eltern. Von dem geringen Beitrag sollen Kindergartenmaterialien und Putzmittel angeschafft und Strom und Wasser bezahlt werden und eigentlich auch die dritte Erzieherin. Nur zwei Erzieherinnen werden vom Staat übernommen, sie bekommen 105€ pro Monat.

Unsere kleine Gruppe hatte einen sehr guten pädagogischen Eindruck  von dem Kindergarten, obwohl dringend einige Dinge neu angeschafft und repariert werden sollten: In den Toiletten und Waschräumen läuft kein Wasser, die Türen sind alt und kaputt, es fehlen Decken, Matratzen und Unterrichtsmaterialien.

Wir ließen vom Verein 70€ für zwei einfache Matratzen und drei Decken dort. Doch das ist nur ein kleiner Anfang. 

Auch 14 Kleinkinder aus unserer unterstützten Suppenküche besuchen den Kindergarten. Falls wir Möglichkeiten finden, die Kindergartenplätze für „unsere“ 14 Kinder zu finanzieren, würden wir den  Erzieherinnen die Möglichkeit geben, für sich und den Kindergarten besser zu sorgen.

Ob es wohl in Pfedelbach einen Kindergarten gibt, der durch eine spontane Aktion zweckgebundene Mittel über den Namibia-Unterstützungsverein dem Kindergarten in Okombahe zukommen lassen kann?

Oder gibt es vielleicht das Interesse eine kleine Kindergarten-Partnerschaft für einige Kindergartenplätze regelmäßig in Okombahe zu finanzieren?

Gerne kommt auch der Verein mal in Ihren Kindergarten um einige Bilder von den Kindern in Okombahe zu zeigen.

Kässpätzle in Okombahe

Die Reisegruppe des Namibia-Unterstützungsvereins war in diesem Sommer wieder Okombahe, um die ca. 60 Kinder und die Erwachsenen der Suppenküche zu besuchen. Dieses Mal hatte sich Margret Knoche etwas Besonderes für den Aufenthalt in Okombahe vorgenommen: Für alle Kinder und einige Erwachsene Kässspätzle über dem offen Feuer zuzubereiten.

Die ca. 50 Eier kamen größtenteils von Familien aus Okombahe, die anderen Zutaten brachte die Gruppe aus dem 70km entfernten Omaruru mit. Die älteren Kinder haben viele Kilogramm Zwiebeln geschnitten, der Teig wurde unter Anleitung „geschlagen“, und die mitgebrachte Spätzlespresse wurde von David und Margret Knoche im Schweiße ihres Angesichtes über dem offenen Feuer gedrückt.

 

Bianca und einige Mädchen, deren Schülerheimplätze vom Namibia-Unterstützungsverein finanziert werden, kamen und sangen der Gruppe ein Dankes-Lied für die Ersatz-„Mütter“ und „Väter“ in Deutschland.

Mit nur regelmäßig 10€ im Monat können die Schülerheimplätze und die Schulkleidung eines Kindes bezahlt werden. Damit können Sie einen Unterschied im Leben dieser Kinder machen.

 

Mit Ihrer Hilfe kann der Namibia-Unterstützungsverein seine gute Arbeit sinnvoll fortsetzen.

Spenden mit dem Stichwort „Schülerheim“ können Sie gerne unser Vereinskonto überweisen: Sparkasse Hohenlohekreis, IBAN: DE57 6225 1550 0220 0211 06

Schreiben Sie uns unter kontakt@namibia-verein.de und ich nehme Sie gerne in die Liste für Interessierte mit auf. Dann bekommen Sie in unregelmäßigen Abständen neue Informationen von den Projekten.

Weitere Informationen unter www.namibia-verein.de, Tel 07949 940269

 

Black and white together

Partnerschaftsreise in Namibia

Mitte August wird eine kleine Delegation des Namibia-Unterstützungsvereins aus Pfedelbach auf eigene Kosten nach Namibia reisen und die dortigen Projekte besuchen und mit den Verantwortlichen namibischen Partnern besprechen, wie die gespendeten Gelder aus Deutschland weiterhin sinnvoll in die Projekte fließen können.

Albertina Willem ist die Leiterin der Suppenküche in Okombahe, Hermann Auibeb der Rektor der Martin-Luther-High-School und Star Kandjii die Projektleiterin eines namibischen Unterstützungsvereins HANO.  Alle drei hat der Verein nun eingeladen, für eine Woche die deutsche Delegation zu begleiten und dadurch auch andere Projekte in anderen Landesteilen kennenzulernen.

Während jeder deutsche Namibia-Urlauber die vielfältige Tierwelt in dem Etoscha-Nationalpark zu schätzen weiß, war Albertina nach nie in der Etoscha-Pfanne. Sie hat viele landestypische große Tiere, z.B. Löwen, Nashörner, Elefanten, … noch nie in freier Wildbahn gesehen. Es ist einfach zu teuer sich so etwas zu leisten, wenn man sonst für die Familie nur eben genug zu essen hat.

Wir werden dabei die Möglichkeit haben den afrikanischen Partnern auf Augenhöhe zu begegnen und es ist ein wichtiger Schritt in Richtung gelebter Solidarität und Partnerschaft.

In der gemeinsamen Woche werden wir Zeit haben, miteinander zu reden, zu essen, christliche Gemeinschaft zu erleben und sich gegenseitig näher kennenzulernen.

Wir vom Verein erhoffen uns dadurch, die Menschen in ihrem Alltag besser zu verstehen und bei ihnen und uns positive Energien freizusetzen.

Über Ihre Unterstützung für unsere Vereinsprojekte in Namibia sind die Menschen in Namibia sehr dankbar.

 

 

Auch Pfedelbach war auf dem Kirchentag in Stuttgart

Am Abend der Begegnung konnten viele Teilnehmer des Deutschen Evangelischen Kirchentages Pfedelbacher Bratwürste mit originalen Gewürzen aus Namibia probieren. Viele ließen sich von dem herrlichen Geschmack von den auf Holzkohle gegrillten Würstchen anziehen. Die Pfedelbacher Namibia-Würstchen wurden sehr beliebt.

Obwohl unser Stand etwas abseits lag, konnten wir ca. 300 Würstchen in gut zwei Stunden verkaufen. Es blieb aber auch noch Zeit für viele intensive Gespräche mit Teilnehmern, die entweder unseren Namibia-Unterstützungs-Stand bewusst aufsuchten oder zufällig daran vorbeikamen.

Der gesamte Erlös aus den Würstchen und den Getränken (regionaler Bio-Traubensaft und heißer und kalter fair gehandelter Tee) wird für die Schulausbildung der ehemaligen Suppenküchenkinder aus Okombahe benutzt.

 

 

Jahresbericht des Vorsitzenden 2015

Karfreitag und Ostern  in Okombahe

Die Ehepaare Paatz und Knoche des Namibia-Unterstützungsvereins  verbrachten letztes Jahr die Osterzeit in Okombahe. Während des kurzweiligen dreistündigen Karfreitag-Gottesdienstes sangen mehrere einheimische Chöre und auch die deutsche Delegation reihte sich in die Chöre mit ein.

Der Auferstehungsgottesdienst am Ostermorgen begann auf dem Friedhof noch im Dunkeln mit viel Gesang. Alle Personen trugen blütenweiße Kleider. In kleinen Spielszenen wurden die biblischen Ereignisse an den Gräbern nachgespielt. Eindrücklich ist die Auferstehungserwartung an den Gräbern der geliebten Menschen 

 

In dieser Zeit fanden die ersten Vorbereitungen der Kinderkirchpartnerschaft zwischen den Kindern in Okombahe und in Pfedelbach-Untersteinbach statt. Vor zwei Wochen waren nun Susanne Zeller, 2. Vorsitzende des Namibia-Unterstützungsvereins, und Margret Knoche wieder in Okombahe. Sie nahmen am Kindergottesdienst teil und übergaben ein selbstgestaltetes Tuch. Die Kinder in Okombahe freuten sich über das Opfer der Untersteinbacher Kinder, von dem einige Kinderkirchmaterialien und auch schon die letzten Weihnachtsgeschenke mit finanziert wurden. Die Kinderkirche in Okombahe wird sich nun überlegen wie die Partnerschaft verfestigt werden kann. Unsere Delegation im August wird davon im Anschluss mehr erzählen können.


Spontane Hilfe in Khorixas

Susanne Zeller, 2. Vorsitzende des Namibia-Unterstützungsvereins aus Pfedelbach, und Margret Knoche besuchten auf ihrer Namibia-Reise die Projekte des Vereins in Windhoek, Okombahe, Opuwo und Khorixas.

Dabei übernachteten sie in Khorixas bei Bürgermeisterin Tryphosa Moloto. Im Gespräch mit ihr bat diese sie um spontane Hilfe für einen Obdachlosen, der - wohl selbstverschuldet – aus seiner Familie ausgestoßen wurde und während Regenzeit nun in erbärmlichen Verhältnissen in einem kleinen Verhau mit Decken und Unrat vor dem Stadtgebiet des kleinen Ortes Khorixas lebte. Sie als Bürgermeisterin sieht die Not des Einzelnen und bat die beiden Frauen um eine Unterstützung für ein Wellblechhaus dieses älteren Mannes.

Obwohl der Verein mehrere längerfristige Projekte unterstützt, z.B. die Suppenküche in Okombahe, ca. 45 Schulkinder mit Schul- und Internatszuschüssen, die Renovierung eines Schülerheims, hat der Verein auch die Möglichkeit spontane Hilfe zu geben, wenn einheimische, verantwortliche Personen das Kleinprojekt unterstützen und fördern.

In diesem Falle ging die Bürgermeisterin persönlich mit Susanne Zeller und Margret Knoche für 280€ das Wellblech kaufen und wird sich darum kümmern, dass die Hütte aufgestellt wird. Das Resultat wird die Reisegruppe im August sehen. Durch diese spontanen Hilfen verfestigen sich Freundschaften zwischen dem Hohenlohekreis und dem Land Namibia.

Eine solche menschenwürdige Hilfe ist nur möglich mit einer finanziellen Unterstützung von Ihnen, entweder einer kleinen, regelmäßigen, monatlichen Spende oder eines einmaligen größeren Betrages.

 

Krautheimer Schüler erarbeiten 6400€ für Kinder in Namibia

Anfang des letzten Jahres bekam der Namibia-Unterstützungsverein aus Pfedelbach die erfreuliche Nachricht, dass der kommende Weihnachtsbazar der Realschule Krautheim für ein größeres Projekt in Namibia bestimmt sein soll.

In Absprache mit unseren Projektpartnern vor Ort entschied sich der Ausschuss unseres Vereins für die Reparatur der Wasserleitungen im Schülerheim in Okombahe. Das Schülerheim wurde vor ca. 40Jahren gebaut und hatte ursprünglich Toiletten und Waschräume mit fließendem Wasser. In den letzten Jahren jedoch waren die Wasserleitungen so marode und kaputt, dass die kleinen Kinder ihr Toiletten- und Waschwasser vom Haupthahn schleppen mussten.

 

Im November und Dezember arbeiteten alle Klassen der Realschule Krautheim mit ihren Lehrern und Lehrerinnen für den Weihnachtsbazar, der am Freitag vor den Weihnachtsferien stattfand. Der Erlös des Weihnachtsbazars war unglaublich hoch: 6400€! Dieser gesamte Erlös ging zu 100% an den Namibia-Unterstützungsverein. Im Namen der Kinder im Schülerheim in Okombahe bedanken wir uns sehr.

Der Namibia-Unterstützungsverein wird nun Sorge dafür tragen, dass mit diesem Geld möglichst schnell die unterirdischen Wasserleitungen des Schülerheims wieder instandgesetzt werden. Die schwarze lutherische Kirche (ELCRN) als Trägerin des Schülerheims hat schon Personen aus Okombahe beauftragt, einen Kostenvoranschlag einzureichen und mit den ersten Arbeiten zu beginnen.

Im Februar/März werden Suanne Zeller, 2. Vorsitzende, und Margret Knoche in Namibia und in Okombahe sein und sehen, wie die Arbeiten hoffentlich gut anfangen. Spätestens im Sommer, wenn die nächste Reisegruppe in Namibia sein wird, werden die Kinder hoffentlich wieder fließendes Wasser für ihre Toiletten und ihre Waschräume haben.

 

 

Unterstützung für den Posaunenchor in Khorixas

Der Musikverein Pfedelbach unter der Leitung von Florian Frank hat mit seinem Herbstkonzert in der Pfedelbacher Evangelischen Kirche den Posaunenchor in Khorixas (Namibia) unterstützt. Über viele Jahre bestehen enge Kontakte zwischen Pfarrer Hendricks und seiner Familie zum Ehepaar Knoche aus Pfedelbach

Im August 2013 wurde die damalige Reisegruppe vom Posaunenchor in Khorixas empfangen. Es entstanden neue Freundschaften und der Wunsch, die vielen Jugendlichen, die noch ein Instrument lernen wollen, zu unterstützen.

Wieder nach Pfedelbach zurückgekommen sprachen Axel Münster und Margret Knoche, die beide selber ein Instrument spielen, den Musikverein an und baten um Unterstützung von gebrauchten Instrumenten, die bei der nächsten Reise mitgenommen werden könnten. Leider gab es keine gebrauchten Instrumente, dafür aber das Herbstkonzert als Unterstützung.

Der stolzen Betrag von 667€ wurde nun dem Namibia-Unterstützungsverein überwiesen. Dafür wurden zwei neue Trompeten angeschafft, die nun im Februar von Margret Knoche und Susanne Zeller mit nach Namibia genommen werden.

Der Landrat Sebastian !Gobs, Bürgermeisterin Moloto und Pfarrer Hendricks aus Khorixas und viele Jugendliche, die dreimal die Woche üben, bedanken sich vielmals bei allen aktiven Musikern und den Spendern, die zu den 667€ beigetragen haben.


Schulanfang in Okombahe

Die langen Sommerferien bis Mitte Januar sind nun bald zu Ende. Es ist noch sehr heiß in Okombahe und es hat bisher nur einmal kurz geregnet. Doch in den kommenden Wochen wird es hoffentlich noch gut regnen.

Noch sind die Schulen und die Schülerheime geschlossen, aber so langsam erwacht Okombahe wieder aus der Sommer-Weihnachtszeit. Viele kommen von der Farm oder ihren Verwandten zurück in den Ort. Das Leben normalisiert sich wieder.

Viele Schüler der Grundschule in Okombahe freuen sich besonders auf das neue Schuljahr.

In der Grundschule gab es vor Schuljahrende noch etwas zu feiern. Die Jungen bekamen drei neue Fußbälle und einen nagelneuen Satz Fußballtrikots mit dem Emblem ihrer Wilhelm-Borchert-Grundschule. Die inspirierende Rektorin Valery Haradoes hat von dem gespendeten Geld vom letzten Besuch im August diese Anschaffungen getätigt. Nun freuen sich die Jungs auf das neue Schuljahr. Es wird ein Fußballspiel gegen den 70km entfernten Nachbarort Uis geben.

Viele Kinder unserer Suppenküche von Albertina besuchen diese Grundschule. Neben den drei regelmäßigen Mahlzeiten in der Suppenküche versuchen wir das Umfeld der Schüler und Schülerinnen lebenswerter zu gestalten. Dafür die unterstützen wir z.B. die Renovierungsarbeiten im Schülerheim, damit die Kinder wieder fließendes Wasser bei den Toiletten und im Waschraum haben, oder den Kindergottesdienst durch eine Partnerschaft mit der Kinderkirche in Untersteinbach oder schicken benachteiligte Kinder in ein Schülerheim oder eine weiterführende Schule.

 

 

Vielleicht haben Sie die Möglichkeit diese Suppenküchenkinder längerfristig durch eine regelmäßige, kleine Spende zu unterstützen.

Ein Platz im Schülerheim mit Schulkleidung kostet ca. 10€ pro Monat und ein Schulplatz im Internat der kirchlichen Martin-Luther-High-School ca. 20€ im Monat.

Mit Ihrer Hilfe kann der Namibia-Unterstützungsverein dann in diesem Jahr seine gute Arbeit sinnvoll fortsetzen.

Spenden mit dem Stichwort „Schülerheim“ oder „Schulplatz“ können Sie gerne unser Vereinskonto überweisen: Sparkasse Hohenlohekreis, IBAN: DE57 6225 1550 0220 0211 06

Wollen Sie die Arbeit vor Ort im August mit ansehen?